Eigene Kinder konnte Ehepaar Olef nicht bekommen. Deshalb adoptierten sie ihre ältesten drei Söhne. Mit den Jahren kamen noch weitere sieben Pflegekinder als Familienmitglieder dazu. Alexandra, Stefanie und Jenny sind mit Down-Syndrom geboren, Sebastian ist blind und Isabella leidet an Mukoviszidose. Christoph hat einen Wasserkopf und Mario zeigt autistische Züge. Allen Kindern wollte das Ehepaar ein Leben im Heim ersparen. Sie sollten mit anderen Geschwistern bei Familie Olef aufwachsen. Den Haushalt managt Mutter Olef zusammen mit einer Erzieherin und einem Zivi. Ihr Mann verdient als Steuerberater den Lebensunterhalt für die Großfamilie. Den Tagesablauf ihrer Kinder hat Mutter Olef gut durchorganisiert: integrativer Schulunterricht für ihre Down-Kinder, Krankengymnastik für Isabella, Schwimmen für Sebastian oder Reitunterricht für Fabian. Mehrmals im Jahr geht’s mit dem Kleinbus nach Frankreich ins eigene Ferienhaus. Beim Urlaub in der Bretagne läßt die Familie Vorurteile aus der Gesellschaft hinter sich. Arnd Güttgemanns porträtiert den Alltag der Olefs in ihrem großen Haus und begleitet die Familie im Urlaub. Das Ehepaar erzählt von seinen Motiven und Idealen, behinderten Kindern ein Zuhause zu bieten.